Touren-Wegweiser für Radfahren und Wandern

Sikkidalshøa in Jotunheimen
Bild: Sikkidalshøa

Auf dieser Seite werden die Beschaffenheit des Weges, die Reisezeit und die topografischen Verhältnisse einer großen Trekking-Tour durch Norwegens Jotunheimen erläutert.

Wegebeschaffenheit

Die hier beschriebene Wanderung durch Jotunheimen verläuft auf einem mehr oder weniger breiten Pfad. An den DNT-Hütten mit Autoanbindung trifft man auf Straßen. Sie stellen nur Zufahrtsstraßen zu den Hütten dar, mit dem Straßenverkehr hat man bis auf diesen Punkt während der Wanderung keine Berührung.
Die Beschaffenheit des Weges ist topografieabhängig sehr unterschiedlich. Sie reicht von angenehm ausgetretenen Pfaden bis hin zu längeren Geröllfeldern aus kleineren und größeren Steinblöcken.
Flüsse können durch Springen oder Laufen von Stein zu Stein überquert werden. Wo dies nicht möglich ist, gibt es Hängebrücken und Stege, die jedoch nur während der Sommersaison montiert sind. Nach kräftigen Regenfällen kann es bei starkem Hochwasser in seltenen Fällen erforderlich werden, nicht überbrückte Bäche zu durchwaten. Für diesen Fall sind Watschuhe (z.B. Sandalen) sehr empfehlenswert.

Höhenprofil

Unsere Wanderung durch Jotunheimen ist ein Wechselspiel von Talwanderungen und Passüberquerungen. Alle Hütten liegen in Tälern. Die nächste Hütte wird durch Überwinden eines oder von mehreren Pässen erreicht. Wer von Hütte zu Hütte wandert, muss also mindestens einen Pass pro Wandertag überqueren. Es kann dabei auch durchaus einmal steil mehrere hundert Höhenmeter hinauf oder hinunter gehen. Klettern muss man jedoch nicht. Zur Entlastung der Gelenke sei die Mitnahme von Wanderstöcken (2 leichte Teleskopstöcke je Person) empfohlen.

Jahreszeiten

Die Wanderwege in Jotunheimen sind in der Regel von Mitte Juli bis Ende August relativ sicher schneefrei. Anfang Juli kann noch Schnee liegen und Anfang September kann wieder der erste Schnee fallen. (—»)