Touren-Wegweiser für Radfahren und Wandern

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Übersichtsinfos zu Radtouren in Island


Abschnitt:

Radtouren und Reisezeit

Auf dieser und den folgenden Seite geben wir einige allgemeine Informationen über Radtouren durch Island.

Radtouren in Island

Wir haben die von uns gefahrenen Touren in einzelne Strecken bzw. Radtouren gegliedert. In der Übersichtskarte, die über oben über den Button "Karte Island" geöffnet wird, sind alle Radtouren mit Nummern eingezeichnet. Mit einem Mausklick auf die Nummer der Radtour in der Karte gelangen Sie zu den Seiten mit der Beschreibung.

Die beschriebenen Strecken können zu individuellen Touren kombiniert werden. Vorschläge zu Radtouren durch Island finden Sie hier. Auf Verbindungsmöglichkeiten zwischen den Strecken wird an den entsprechenden Stellen hingewiesen.

Reisezeit

Eine gute Reisezeit für Radfahrer ist Juni bis August. Mit dem Wetter muss man erstens Glück haben und darf zweitens nicht mitteleuropäische Verhältnisse erwarten. Die Durchschnittstemperatur in Reykjavik beträgt im Juli beispielsweise etwa 10 °C. Trotzdem gibt es auch Tage mit herrlichem Sonnenschein und 25 °C, an denen Sonnencreme nicht fehlen sollte. Wir haben im Juli aber auch tagelangen Starkregen mit Temperaturen um 4 bis 8 °C erlebt. Einstellen sollte man sich im Juli und August auf Durchschnittstemperaturen am Tage zwischen 8 und 18 °C. Abweichungen nach unten testen das Durchhaltevermögen und Abweichungen nach oben sollten genossen werden.

Bei "schönem" Wetter, d.h. wenig Wind und Regen, lassen sich im Prinzip alle von uns beschriebenen Strecken für Tourenfahrer gut bewältigen. Wir sind die Straßen und Pisten im Westen und Süden der Insel z.B. auch mit unseren drei Kindern gefahren, die Jüngste war erst 10 Jahre alt.

Domadal, Island
Bild: Dómadal an der Hochlandpiste F225

Wind

Eine echte Herausforderung ist aber der Wind auf Island. Es gibt kaum Tage ohne Wind und kaum vorherrschende Windrichtungen, die es ermöglichen, für Radtouren bestimmte Fahrtrichtungen zu empfehlen. Die Südküste soll meistens eher von Süd- und Westwinden heimgesucht werden.
Wind auf Island bedeutet zwar nicht automatisch Sturm, aber auch tagelanges ununterbrochenes Anfahren gegen "normalen" isländischen Wind geht mit der Zeit gehörig auf die Nerven. Da es wenig Bäume und Sträucher gibt, ist der Radler immer dem Wind ausgesetzt. Das hat natürlich auch Vorteile, nämlich dann, wenn der Wind von hinten schiebt. Wir hatten an der Südküste zwei Tage Rücken-"Sturm" aus Osten und erreichten über mehrere Tage eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h bei Dauerregen und 5 °C. In Gegenrichtung war bei dem Wetter jedoch kein Vorwärtskommen.
Das Wetter auf Island erfordert absolut regenfeste Kleidung von den Schuhen bis zum Kopf und den Handschuhen. (—»)